Rezensionen

 Bücher von Interesse von unseren AutorInnen rezensiert

Ladenthin/Nostadt/Krautz (Hg.):

Weniger ist weniger – G8 und die Kollateralschäden

(Rezension von Georg Osterfeld)

Einer Anlassschrift, die auf öffentliche Wirkung setzt, ist immer mit Skepsis zu begegnen. Einerseits, weil es bei der Präsentation einer Perspektive zu ermüdenden Wiederholungen kommen kann, andererseits, weil bei pädagogischen Neuerungen gerne ein nostalgischer Idealzustand in der Vergangenheit projiziert wird, der die jetzige Realität schlecht erscheinen lässt (Loriot: „Früher war mehr Lametta“).

Karl Popper:

Freiheit und intellektuelle Verantwortung

(Rezension von Joachim Koch)

Viele Ideen des berühmten Wissenschafts- und Demokratietheoretikers Sir Karl R. Popper (1902-1994) sind auch heute noch bedenkenswert. Das ganz besondere dieses Buches mit 24 Aufsätzen aus sechs Jahrzehnten ist das Nachwort des Herausgebers, der die Aufsätze Poppers nicht kommentiert, weil er der Meinung ist, dass sie alle für sich sprechen.

Isgard Ohls:

Der Arzt Albert Schweitzer

Weltweit vernetzte Tropenmedizin zwischen Forschen, Heilen und Ethik.

(Rezension von Ernst Luther)

 

Uneingeschränkt – so sei vorangeschickt – stimme ich den Worten des Herausgebers der Bonner Beiträge, Walter Bruchhausen, zu, die er im Geleitwort zu diesem Buch formulierte:

Sara Remke:

Freiheit und soziale Arbeit - Erkundungen bei Erich Fromm

(Rezension von Helmut Johach)

Die vorliegende Untersuchung versteht sich als Beitrag zur Theorieentwicklung auf dem Gebiet der Sozialen Arbeit, deren theoretische Reflexion sich lange Zeit nur als Nebenprodukt einer praktischen Methodenlehre ergeben hat.