Kapitalismuskritik im Anschluss an Erich Fromm

Tagesseminar der Int. Erich Fromm Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Marx-Engels-Stiftung
25. Oktober 2014 in Wuppertal

 

Erich Fromm war ein „Freudo‐Marxist", der schon in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts als Mitglied der Frankfurter Schule bemüht war, die Theorien von Marx und Freud miteinander zu verbinden. Die Psychoanalyse Freuds schien ihm zu wenig gesellschaftskritisch, während Marx nach seiner Ansicht den „subjektiven Faktor" bei der Umgestaltung der Gesellschaft zu wenig berücksichtigte. Fromm blieb zeitlebens ein heftiger Kritiker des kapitalistischen Systems, indem er dessen charakterdeformierende Auswirkungen offenlegte und nach Wegen zur Veränderung suchte. Das Seminar soll der Frage nachgehen, wieweit die von Fromm im (teilweisen) Anschluss an Marx entwickelten Konzepte in der aktuellen Krise des Kapitalismus als Orientierungshilfe zu dessen Überwindung dienen können.

 


Programm:

11.00 Begrüßung Hermann Kopp (Marx‐Engels‐Stiftung)
11.15 Erich Fromms „sozialistischer Humanismus" – ein emanzipatorisches Projekt? Dr. Helmut Johach (Rednitzhembach)
12.15 Mittagspause
13.30 Aufstieg und Elend des Konsumkapitalismus – Ambiguitäten und Transformationschancen heute Prof. Dr. Burkhard Bierhoff (Cottbus)
14.30 Die Welt verändern in Zeiten des Krieges. Wer soll das tun? Welche Theorie ist dazu nötig? Jürgen Meier (Hildesheim)
15.30 Kaffeepause
16.00 Abschlussdiskussion und Auswertung
17.00 Ende des Tagesseminars


Referenten:

Dr. Helmut Johach, Rednitzhembach Mitglied des Erweiterten Vorstands der Internationalen Erich‐Fromm‐Gesellschaft
Prof. Dr. Burkhard Bierhoff, Cottbus Professor an der Hochschule Lausitz, Fachbereich Sozialwissenschaften
Jürgen Meier, Hildesheim Freiberuflicher Autor und Journalist im Bereich Psychologie/Gesellschaftstheorie

 


Anmeldung

bis zum 11.10.2014 entweder bei der Geschäftsstelle der Int. Erich Fromm Gesellschaft oder - für Freunde/Freundinnen und Mitglieder der Marx-Engels-Stiftung - bei der Geschäftsstelle der Marx‐Engels‐Stiftung, Gathe 55, 42107 Wuppertal Tel.: 0211‐68 02 828 (H. Kopp) E‐Mail: Marx‐Engels‐Stiftung@t‐online.de

 

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