Erich-Fromm-Preises 2022 an Ueli Mäder

am Montag, 21. März 2022 um 18 Uhr im Bildungszentrum Hospitalhof in Stuttgart 

Ueli Mäder

Der bekannte Schweizer Soziologe Ueli Mäder wurde für sein gesellschaftspolitisches Engagement ausgezeichnet, das, so die Jury, „sowohl dem sozialpsychologischen als auch dem humanistischen Denken Erich Fromms verbunden ist und von Mäder für die Gegenwart aktualisiert wird“.
Mäders Fachgebiete sind Entwicklungssoziologie, Politische Soziologie und Sozialpolitik. Besonders spezialisiert ist Ueli Mäder auf Fragen der sozialen Ungleichheit sowie Konflikt- und Kooperationsforschung. Er ist dafür bekannt, gesellschaftskritische Positionen (z.B. zu Fragen der Ungleichheit, zur Armut) zu vertreten und offen Stellung zu politischen Themen zu beziehen. Er tut dies jedoch stets auf respektvolle Art und baut dadurch erfolgreich Brücken.
Der mit 10.000 € dotierte Erich Fromm-Preis 2022 wurde am Montag, 21. März 2022, um 18 Uhr im Bildungszentrum Hospitalhof in Stuttgart verliehen.


Beiträge

Jürgen Hardeck Begrüßung
Roger de Weck Laudation auf den Preisträger: „Ungleichheit ist Unfreiheit – über Ueli Mäder“
Preisurkunde
Ueli Mäder Fromm-Lecture: Haben oder Sein: Leben statt Profit! – Was mache ich aus dem, was die Gesellschaft aus mir macht?
Mitschnitt der Preisverleihung auf YouTube

Hintergrund

Der mit 10.000 € dotierte Erich Fromm-Preis wird seit 2006 jährlich von der Internationalen Erich-Fromm-Gesellschaft verliehen. Es werden Personen ausgezeichnet, die mit ihrem wissenschaftlichen, sozialen, gesellschaftspolitischen oder journalistischen Engagement Hervorragendes für den Erhalt oder die Wiedergewinnung humanistischen Denkens und Handelns im Sinne des berühmten Sozialpsychologen Erich Fromm (1900-1980) geleistet haben bzw. leisten.

Bisherige Preisträger waren u.a. Noam Chomsky, Eugen Drewermann, Anne-Sophie Mutter, Georg Schramm, Gesine Schwan, Götz Werner, Christel und Rupert Neudeck, John Neumeier, Hartmut Rosa, Konstantin Wecker, Gerhart Baum, Daniel und Sabine Röder (Pulse of Europe), Paul Mason und Maja Göpel.

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